Kar-Wai Wong
Biographie
Kar-Wai Wong ist am Juli 17, 1958 in Shanghai, China geboren. Als er fünf Jahre alt war, ist er mit seinem Vater nach Hong Kong umgezogen. Er studierte grafische Gestaltung an der Universität. Später ist er ein Filmproduzent geworden. Er ist besonders bekannt für Kunstfilm.
1988 hat Wong seinen ersten Film, der As Tears Go By (Wong gor ka moon) heißt, produziert. Sein zweiter Film, Days of Being Wild (Ah fei zing zyun) wurde in 1990 veröffentlicht. Er hat 5 Hong Kong Film Auszeichnungen gewonnen. Viele Film Kritiker meinen, dass Days of Being Wild der erste typische Wong-Stil Film ist. 1997 hatte Wong einen Durchbruch. Happy Together, ein romantischer Film, hat Wong "Bester Regisseur" für 1997 Cannes Film Fest geschenkt. Er ist der erste Hong Kong Regisseur, der diese Auszeichnung verdient hat. Natürlich hat Wong auch viele anderen Auszeichnungen.
Wong ist wirklich einzigartig. Er ist bescheiden und trägt immer Sonnenbrille. Am Juni 15, 2017 hat Wong “Prix Lumières” von dem neunten Festival Lumière gewonnen. Die offizielle Website von Festival Lumière hat mit einem humorvollen Wortwitz kommentiert, dass die Sonnenbrille immerhin unbestreitbar elegant ist. Wong ist der erste Regisseur aus Asien, der diese Auszeichnung gewonnen hat.
Chungking Express
Mein Lieblingsfilm von Wong heißt Chungking Express (Chung Hing sam lam/Chungking Gebäude).
Der Film erzählt von zwei parallelen Geschichten. Ein Polizist, der vor kurzem von seiner Freundin getrennt hat, begegnet eine geheimnisvolle Mörderin in einer Kneipe. Sie verbringen eine Nacht zusammen. Am Morgen sind sie wieder Fremden.
In der zweiten Geschichte trifft ein anderer Polizist eine Kellnerin. Die Kellnerin verliebt sich in den Polizist aber der Polizist ist noch wegen seiner Ex-Freundin, die als eine Flugbegleiterin arbeitet, niedergeschlagen. Eines Tages gibt die Ex-Freundin der Kellnerin einen Brief und bittet sie, dem Polizisten den Brief zu geben. Die Kellnerin öffnet selbst den Brief und bekommt einen Schlüssel von dem Haus des Polizisten. Dann fängt sie an, heimlich zum Haus zu gehen. Endlich entdeckt der Polizist alles. Er spürt plötzlich die Rückkehr seiner Gefühle. Er vereinbart mit dem Kellnerin ein Treffen. Aber sie verschwindet. Nach einem Jahr kommt die Kellnerin endlich zurück. Sie wird eine Flugbegleiterin. Und der Polizist wird ein Kellner im Restaurant, in dem die Kellnerin einmal gearbeitet hat.
Chungking Express hat bei 1995 Hong Kong Film Fest nicht nur “Bester Film” sondern auch “Bester Regisseur” gewonnen. Deshalb hat Wong internationale Aufmerksamkeit erregt. Die beiden durchkreuzenden Geschichten in einem Film ist ein kühnes Experiment. Erstaunlicherweise wird der Film ganz spontan produziert. Wong hat nur 2 Monate benutzt, um das ganzen Projekt zu beenden. Er hat nachts gefilmt, was er morgens geschrieben hatte.
Stil von Wong
Meiner Meinung nach verkörpert Chungking Express perfekt die 3 Thema des besonderen Wong-Stils—Stadtleben, Einsamkeit, und Ungewissheit.
1. Stadtleben
Das postmodernes Stadtleben ist ein häufiges Thema von Wongs Filme. Er möchte durch sein Objektiv die Gefühlslage und die Geisterwelt der Leute, die in einer großen, postmodernen Stadt leben, zeichnen. Viele Menschen betrachten Hong Kong eine typische postmoderne Stadt—überfüllt, vielfältig, anregend, geheimnisvoll, und ein schnelles Tempo des Lebens. Kneipe, Mini-mart, enge Straße sind typische Elemente der Stadt, auch des Films. Die Leute beeilen sich immer. Die Romanze ist kurz und plötzlich. Der Monolog des Charakters ist wie in einem Traum. Es ist die Einsamkeit der Massen. Die Filme von Wong zeigen lebhaft seine Einstellung zu Stadtleben—zwiespältig, entfernt, und zögerlich.
2. Einsamkeit
Im Gegensatz zu den anderen geschäftlichen Filme zeigen Wongs Filme nicht Superheld, Reichtum, oder billige Liebe sondern die Einsamkeit des kurzen Lebens und der unfruchtbaren Seele, die nur von der Minderheit der Leute verstanden werden kann. Die Mehrheit der Charakters in Wongs Filme sind autistisch oder jedenfalls einsam. Sie fürchten, dass niemand sie versteht. Sie bleiben lieber in ihrem eigenen Leben. Aber die Einsamkeit wird nicht in der Filme direkt oder ausdrücklich ausgestellt. Sie ist abstrakt und stillschweigend. Nur durch Objekt wird die Kraft der Einsamkeit ausdrücklicher konkretisiert. Es ist wie ein Art von Fetisch.
Zum Bespiel, der erster Polizist in Chungking Express, der die Mörderin begegnet, kauft jeden Tag seit seiner Trennung mit seiner Freundin eine Dose Ananas, deren Verfallsdatum am ersten Mai ist. Ananas ist das Lieblingsessen seiner Ex-Freundin und sein Geburtstag ist am ersten Mai. Der Polizist hat entschieden, dass er die Beziehung offiziell aufgibt, wenn er 30 Dose kauft aber seine Ex-Freundin mit ihm noch nicht versöhnt. Aber die Frau findet bald einen neuen Freund. Und der Polizist isst an seinem Geburtstag alle 30 Dose Ananas und dann hat Bauchschmerzen. Die Dose Ananas bedeutet für ihn ein Austausch für Einsamkeit. Nur ein Mann, der wirklich einsam fühlt, glaubt, dass eine Dose Ananas ihn zeigt kann, ob seine Beziehung in der Zukunft repariert werden kann.
Ein weiteres Beispiel ist der zweiter Polizist in Chungking Express, in dem die Kellnerin spontan verliebt hat. Eines Tages ist er sehr betrunken und traurig. Er ist allein in seinem Haus und spricht mit der Möbel and Objekt. Er sagt zu der Seife, dass sie zu mager wird. Er tröstet sein nasses Handtuch, nicht mehr zu weinen. Hier begreift der Polizist die Seife und das Handtuch als gewusst Dasein. Mit ihrem Begleiten wird er endlich nicht so einsam.
3. Ungewissheit
Wong is bekannt für Kunstfilme, die von Gefühle und Atmosphäre handeln. Die Geschichte werden immer fragmentiert. Verschiedene Geschichte sind unzusammenhängend und nicht linear sondern parallel oder durchkreuzend. Natürlich ist das sehr atypisch. Manche Leute haben gesagt, dass es einfach keine Geschichte in seinem Film gibt. Genau wie Ty Burr gesagt hat ist Wongs Film mehr wie ein konzentrischer Kreis von Geschichte und poetischen Metaphor, die sich ständig um einander drehen, als wie eine linear Handlung. Obwohl Wong antwortet hat, dass es natürlich eine Handlung in seiner eigenen Logik gibt, hat Stephen Teo in ähnlicher Weise Wongs Film als ein Überfluss von Geschichte, Sinn, und Ausdruck und auch ein Kaleidoskop von Identität und Farbe beschreibt. Peter Brunette hat auch kommentiert, dass visuell Ausdruck eine größere Rolle als Struktur der Handlung in Wongs Film spielt.


Zum Beispiel, in Chungking Express gibt es 2 selbständige Geschichte. In jeder Geschichte gibt es keine klare Struktur sondern viele Großaufnahme, die im dunklen Farbklang und durch geschütteltes Kameraobjektiv mit einander verflechten. Vielleicht Wong beabsichtigt, nicht eine vollständige Geschichte zu erzählen, sonder verschiedene, selbstständige Charakter zu zeichnen. Das Thema des Films ist immer nicht klar. Und die Charakter sind noch unbestimmter. Ein Filmkritiker hat gesagt, dass Chungking Express ein auffallender Triumph des Forms über Inhalt.
Reference:
baidu.com, Wikipedia, Zhihu.com, Google images
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